Sexmedikamente – mehr Lust für die Frau

Sie sind neu und sollen Frau mehr Lust bereiten – Sexmedikamente erobern unsere Schlafzimmer. Wie wirksam sind sie wirklich und kann man sie empfehlen?

Studien haben gezeigt, dass ein Drittel der Frauen Probleme im Bett haben. Entweder haben sie zu wenig Lust am Sex, kommen nur schwer oder gar nicht zum Orgasmus. Es gibt also zahlreiche Frauen, die Hilfe suchen und die Pharmaindustrie reagiert auf diesen Bedarf. Immer mehr Medikamente kommen auf den Markt, die das Leben der Frau lustvoller gestalten sollen.

Lust auf Befehl – ein Problem

Aktuell macht ein Medikament in Form eines Nasensprays auf sich aufmerksam. Das Testosterongel wird ganz einfach in die Nase gesprüht. Es dauert circa zwei Stunden, dann ist die voll Wirkung zu spüren. Der Wirkungszeitraum ist sechs Stunden. Bei etwas einem Dritte der Frauen, die dieses Spray ausprobiert haben, wurde die Libido gesteigert und sie kamen besser zum Orgasmus. Nebenwirkungen im Zusammenhang mit dem Testosteron sollen nicht auftreten. Testosteron ist bekannt dafür, Hautprobleme auszulösen, unerwünschten Haarwuchs zu fördern oder für eine tiefere Stimme der Frau zu sorgen. Weitere Studien sollen noch zeigen, ob und wie stark Nebenwirkungen auftreten. Die Anwendung des Testosterongels soll aber nicht , warnen Experten.

Nur wenn Testosteron fehlt

Testosteron wird im weiblichen Körper mit Hormonen der Frau kombiniert und übernimmt auf diese Weise eine große Rolle. Auch Frauen produzieren geringere Mengen Testosteron. Die weibliche Lust hängt ebenfalls mit dem männlichen Hormon zusammen. Wird der Testosteronspiegel zu niedrig, wird das Lustverhalten und auch die Fähigkeit zum Orgasmus beeinflusst. Dieser Mangel kann durch entsprechende Arzneimittel ausgeglichen werden. Das Testosteronpflaster ist eine gängige Methode. Was aber unbedingt beachtet werden sollte, ist dass ein Testosteronmangel vorliegen muss, um die Einnahme von entsprechenden Medikamenten zu rechtfertigen.

Niedrige Dosis

Wenn der Testosteronmangel nachgewiesen ist, wird der Arzt eine entsprechende Therapie in die Wege leiten. Zu Beginn dieser Therapie werden zunächst sehr kleine Mengen des Männerhormons verabreicht. Nach und nach wird die zugeführte Hormonmenge gesteigert. Die Erfahrungsberichte betroffener Patientinnen belegen, dass schon nach wenigen Wochen die Libido wieder ansteigt und sich ein gewisses Wohlgefühl einstellt. Die Hormonmenge, die diesen Zustand herbeigeführt hat, wird dann als Dauerbehandlung fortgeführt. Testosterontherapien eignen sich nicht zur Akutbehandlung sondern finden immer über einen langen Zeitraum statt. Deshalb ist auch der kurzfristige, spontane Einsatz des Nasensprays heiß diskutiert.

Alternativen für die Libido

Andere Therapie-Ansätze für Störungen in der weiblichen Erregung sind bereits im Gespräch. So wurde das “Frauenviagra” sehr gut verkauft und hoch bejubelt. In diesem Medikament sind die gleichen Inhaltsstoffe, wie im männlichen Viagra zu finden, nämlich Tadafil, Vardenafil oder Sildenafil. Bei Männern wird durch das Medikament eine erhöhte Blutzufuhr im Penis erreicht. Die Wirkung bei Frauen mit Erregungsstörungen (FSD) wird noch erforscht.

Neue Wege in die Lust

Es werden Medikamente angepriesen, die auf die Neurotransmitter Serotonin und Dopamin in der Weise wirken, dass die Lust der Frau entfacht wird. Diese Arzneien hatten aber sehr starke Nebenwirkungen und wurden deshalb nicht genehmigt. Ein hoher Blutdruck und Übelkeit waren zwei der stärksten nebenwirkungen.

Auch mechanische Hilfen wurden entwickelt. Eine große Zahl Frauen vertraut auf den Vibrator, um einen intensiven Orgasmus zu erleben. Auch eine Vakuumpumpe für die Klitoris wurde als Alternative benannt. Die Wirkungsweise einer Vakuumpumpe für den Mann ist hinreichend bekannt. Der Penis wird besser durchblutet und aufgerichtet. Ähnlich wirkt das Gerät für die Frau. Die Klitoris wird größer, empfinsamer und besser durchblutet. Für die Anwendung ist aber Voraussetzung, dass die Frau bereits erregt ist.

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