Rheuma

Rheuma

Mit Rheuma bezeichnen wir ganz allgemein Beschwerden und Krankheiten am Stütz- und Bewegungsapparat mit fliessenden, reissenden und ziehenden Schmerzen. Diese gehen oftmals mit funktioneller Einschränkungen einher. Die medizinisch korrekte Bezeichnung für Rheuma ist „Krankheiten des rheumatischen Formenkreises“.

Unter Rheuma werden mehr als 400 verschiedene Erkrankungen zusammengefasst, die eines gemeinsam haben: eine Entzündung von Gelenken, Bindegewebe und Muskeln, die immer wieder aufflammen und zu Schmerzen, Schwellung und Einschränkung führen.

Verschiedene Formen von Rheuma
Entzündliche Gelenk und Wirbelsäulenerkrankungen
z.B. rheumatoide Arthritis, Gicht, Morbus Bechterew
Degenerative Gelenk und Wirbelsäulenerkrankungen
z.B. Knie- und Hüftgelenkarthrose, Bandscheibenvorfall, Skoliose
Weichteilrheumatische Beschwerden
z.B. Sehnenscheiden- und Schleimbeutelentzündung

Bindegewebeerkrankungen
Entzündliche Autoimmunerkrankungen, z.B. Sklerodermie, systematische Lupus
Erythematodes
Besonders entzündliche rheumatische Erkrankungen können durch eine angepasste Ernährung beeinflusst werden.
Doch auch entzündliche Autoimmunerkrankungen (Vermeidung bestimmter Lebensmittel) und degenerative Gelenk und Wirbelsäulenerkrankungen (Verminderung von Übergewicht) können durch eine angepasste Ernährung Besserung erfahren.

Rheumatoide Arthritis
Bei der rheumatoiden Arthritis handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Gelenke, die mit Schmerzen und Gelenkdeformierung einhergeht und zu Einschränkungen der Beweglichkeit führt.
Die Ursachen liegen in einer Autoimmunreaktion und einer entsprechenden genetischen Veranlagung.

Ernährungstherapie
Der Verlauf der rheumatoiden Arthritis kann durch die Ernährung beeinflusst werden. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Fettsäuremuster zu.
Verschiedene langkettige Fettsäuren, die über die Nahrung aufgenommen und in Zellmembranen gespeichert werde, stellen die Ausgangssubstanz für die Synthese von Eikosanoiden (hormonähnliche Substanzen) dar. Aus der w-3 Fettsäure Eikosapentaensäure entstehen Eikosanoide die entzündungshemmend, antithrombotisch und gefässerweiternd wirken, Eikosanoide aus der w-3 Fettsäure Arachidonsäure zeigen gegenteilige Wirkung.
Die aus Arachidonsäure gebildeten entzündungsfördernden Eikosanoide stehen mit den Symptomen der Arthritis im ursächlichen Zusammenhang. Lebensmittel tierischen Ursprungs sind reich an Arachidonsäure. Besonders viel Arachidonsäure enthalten Eigelb, Schweineschmalz, sowie Kalbs- und Schweineleber. Bei einer hohen Arachidonsäure Zufuhr über die Nahrung, werden daher überwiegend entzündungsfördernde Eikosanoide gebildet.
Die w-3 Fettsäuren, die hauptsächlich in Kaltwasserfischen vorkommen hemmen die Entstehung entzündungsfördernde Eikosanoide.
Hilfreich ist daher eine Kostform, mit wenig Fleisch und Fleischprodukten. Auf tierische Fette sollte möglichst verzichtet werden (Schweinefett, Butter), bei Milchprodukten sollte den fettarmen Varianten der Vorzug gegeben werden.
Dafür vermehrter Genuss von Fisch und Sojaprodukten und bevorzugt pflanzliche Öle wie Rapsöl, Sojaöl, Leinöl verwenden.
Neben der Veränderung der Fettsäuremuster wird in der Ernährungstherapie eine erhöhte Zufuhr von antioxidativ wirksamen Vitaminen und Mineralstoffen, wie Vitamin E und C, Selen, Kupfer, und Zink empfohlen.
Die charakteristischen Entzündungsreaktionen erzeugen einen erhöhten oxidativen Stress. Die an der Entzündung beteiligten Leukozyten produzieren grosse Mengen freier Sauerstoffradikale. Das erhöht den Verbrauch von Antioxidanzien.

Ernährungsempfehlung für rheumatoide Arthritis

  • Arachidonsäurereiche Lebensmittel einschränken, auf laktovegetabile Ernährung umsteigen
  • Omega-3-Fettsäuren erhöhen durch vermehrten Konsum von Fisch und Sojaprodukten
  • Hochwertige Öle bevorzugen wie: Leinöl, Rapsöl, Sojaöl
  • Täglich Gemüse, Obst, Salat und vermehrt Vollkornprodukte (Reich an Antioxidantin)
  • Ausreichende Calciumzufuhr
  • –          fettarme Milchprodukte, Mineralwasser, Gemüse
  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr
  • –          mind. 1 ½ Liter Wasser, Tee, Mineralwasser
  • Zucker, Süssigkeiten und Alkohol sparsam verwenden („Vitaminräuber“)
  • Individuelle Unverträglichkeiten berücksichtigen
  • Normalgewicht anstreben

Mit Supplementen ergänzen falls nötig, )Kapseln, Brause- oder Kautabletten)

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