Gicht

GichtDie Gicht (Hyperurikämie) ist eine Erhöhung der Harnsäurekonzentration im Blut infolge einer Störung des Purinstoffwechsels.

Sie ist charakterisiert durch Ablagerungen von Harnsäure bzw. deren Salzen (Uraten) sowie daraus resultierenden Entzündungen an verschiedenen Stellen des Körpers, insbesondere in den Gelenken. Gicht zählt zu den klassischen „Zivilisationskrankheiten“.

Die Harnsäure ist beim Menschen ein Endprodukt des Eiweissstoffwechsels. Während dieses Stoffwechselprozesses werden Purine, die wir hauptsächlich mit unserer tierischen Nahrung aufnehmen, in Harnsäure umgewandelt.

Täglich fallen durch den Abbau der aufgenommenen Nahrung ungefähr 350 mg Harnsäure neu an. Sie wird normalerweise zu zwei Dritteln über die Nieren und zu einem Drittel über den Darm ausgeschieden. Übersteigt jedoch die anfallende Menge an Harnsäure die körpereigene Kapazität, sie abzubauen oder im Blut zu lösen, kristallisiert sie sich vor allem im Bereich der Gelenksinnenhäute aus. Dort ruft sie eine Entzündung hervor. Als Hyperurikämie bezeichnen Mediziner Harnsäurewerte im Blut ab 6,5 mg pro 100ml und höher.

Wissenschaftler definieren Gicht als ein Stadium der Hyperurikämie, die mit einer aus Kristallisation der Harnsäure in den unterschiedlichen Geweben des Körpers, also entzündlichen Reaktionen in Knochen und Knorpel einhergeht. Überdies kann es zu einer Nierenbeteiligung (Harnsäuresteine, Gichtniere) im Rahmen des chronischen Stadiums der Gicht kommen.

Ernährungstherapie
Purine sind Bestandteile der Erbinformation jeder Zelle und kommen daher in fast allen tierischen und pflanzlichen Lebensmittel in unterschiedlichen Mengen vor. In der Regel enthalten tierische Nahrungsmittel mehr Purine als pflanzliche, da Pflanzliches über weniger Zellkerne verfügt.

Alkohol steigert die Harnsäurebildung und hemmt die Harnsäureausscheidung. Besonders bei Bier ist dessen Puringehalt zu berücksichtigen, insbesondere bei Hefeweizen und ähnlichen Sorten.

Fettreiche Kost führt zu einer gesteigerten Fettsäureverbrennung, wobei es zur Bildung von Tito und Körpern kommt. Dies ersetzen die Harnsäureausscheidung über die Nieren herab.

Protein an sich erhöht die Harnsäureausscheidung. Eiweissreiche Lebensmittel beeinflussen jedoch auf unterschiedliche Weise die Harnsäurekonzentration: Während Rindfleisch, Meeresfrüchte und Fisch purinreich sind und somit den Harnsäurespiegel erhöhen, haben purinarme proteinhaltige Lebensmittel, wie Milch, Milchprodukte und pflanzliche Lebensmittel, eine gegenteilige Wirkung.

Etwa die Hälfte der Gicht Patienten hat Übergewicht.
Ernährungsempfehlungen bei Gicht
Meiden purinreicher Lebensmittel, wie Innereien, Fleisch und Hülsenfrüchte
Lakto-ovo-vegetarische orientierte Kost
Bevorzugter Verzehr von purinfreien Proteinquellen (Milch, Milchprodukte)
Eingeschränkter bzw. kein Alkoholkonsum
Vermeiden von Übergewicht
Regelmässige körperliche Bewegung

Purinfreie oder purinarme Lebensmittel:
–          Wasser, Mineralwasser. Schwarzer Tee, Kräuter und Früchtetee, Kaffee. Kakao, Obst und Gemüsesaft
–          Milch, Kondensmilch, saure Sahne, süsse Sahne, Quark, Frischkäse, Hüttenkäse, Schnittkäse, Weichkäse
–          Eier
–          Butter, Margarine, Öl
–          Obst
–          Nüsse
–          Zucker und Zuckerwaren, Konfitüre, Honig
–          Kartoffeln, Nudeln, reis, Getreide
–          Gemüse, Salate, Pilze
Lebensmittel mit mittleren Puringehalt
–          Fleisch, Wurst, Schinken und Wurstwaren
–          Fisch und Fischwaren
–          Hülsenfrüchte
–          Hefe
–          Sonnenblumenkerne, Sesam, Erdnüsse
Lebensmittel mit hohem Puringehalt
–          Innereien, Knochenmark
–          Fleischbrühe, Fleischextrakt, Sojabohnen
–          Kleinfische: Anchovis, Sardellen, Ölsardinen
–          Haut von Fisch und Geflügel
Alkohol, Bier

Zuerst einmal sollte der Patient wissen, was genau eine Gicht ist. Es handelt sich um Ablagerungen von Harnsäure in den Gelenken, es bilden sich richtige Kristalle. Diese Ablagerungen können enorme Schmerzen verursachen und schränken die Bewegungsfreiheit ein. Neben den alltäglichen Symptomen tritt die Gicht gerne in sehr starken Schüben auf, die einen wirklich zur Bewegungslosigkeit verdammen werden.

Da die Gicht durch Harnsäure verursacht wird, sollte versucht werden, wenig dieser Säure im Blut zu haben. Dieses lässt sich oft bereits durch eine simple Ernährungsumstellung erreichen. Es werden nur noch Lebensmittel verzehrt, die keine Harnsäure bilden. Zudem sollte der Patient noch den Arzt aufsuchen, um sich ein gutes Medikament verschreiben zu lassen. Dieses kann gegen die Schmerzen wirken, um die Erkrankung erträglicher zu machen. Das Medikament kann allerdings auch den Wert der Harnsäure im Blut senken, damit sich die Gicht zurück entwickelt.

Gicht – Medikamente können helfen

Die Gicht ist eine seit Jahrhunderten bekannte Stoffwechselerkrankung, die vor allem Männer betrifft. Bei 60% der Betroffenen kann der erste Gichtanfall im großen Zeh lokalisiert werden. Die Gicht ist eine Erkrankung, die zu starken Gelenkschmerzen führt. Dieses liegt daran, dass der Organismus seine Harnsäure nur ungenügend über die Nieren abgeben kann. Es verbleibt viel der Harnsäure im Blut und so bilden sich an den Gelenken Harnsäurekristalle, die als Ursache für die Gicht angesehen werden können. Der Patient hat einfach Ablagerungen an den Gelenken und deswegen können starke Schmerzen entstehen sowie der Patient steifer werden kann. Wer in seiner Verwandtschaft  Gichtpatienten hat, der sollte allarmiert sein. Der Arzt kann anhand vom Blutbild feststellen, in wie weit man gefährdet ist. Wenn der Harnsäurespiegel über 6 mg/dl ist, dann sollte die Ernährung umgestellt werden. Es sollten Lebensmittel gemieden werden, die purinreich sind. Dieses wären Fleisch, Fisch sowie Hülsenfrüchte. Mit der richtigen Ernährung kann das Risiko für Gicht stark minimiert werden. Es sollte aber auch viel getrunken werden, damit die Nieren viel Wasser ausscheiden können.

Medikamente, die bei Gicht eingesetzt werden können:

·         Colchicin
·         Allopurinol
·         Probenecid
·         Sulfinpyrazon
·         Losartan
·         Fenofibrat

Die Wirkung der Medikamente

Die für die Gicht zugelassenen Medikamente können verschiedene Wirkweisen entfalten. Sie können in den Gelenken gegen die Entzündungen, die durch die Harnsäurekristalle verursacht werden, wirken. Sie können allerdings auch den Harnsäurespiegel senken oder bei der Ausscheidung der Harnsäure helfen. Einige der Medikamente sollen auch gegen die auftretenden Schmerzen von einem akuten Gicht-Schub wirken. Viele der Gichtmittel setzen gleich an mehreren Punkten an. Einige der Medikamente werden bei einem akuten Schub eingesetzt, andere werden ständig genommen, um den Wert der Harnsäure im Blut zu senken.

Wenn der Patient durch Vorsorgeuntersuchung oder durch einen ersten Gichtanfall bemerken muss, dass er einen zu hohen Harnsäurespiegel hat, dann sollte er dringend ein Medikament ansetzen, das den Harnsäurespiegel senkt. Wenn dieser Spiegel gesenkt wird, dann können sich die bereits gebildeten Kristalle in den Gelenken sogar zurück bilden. Die Gicht kann auf diesem Wege rückgängig gemacht werden. Wer nichts gegen seinen Harnsäurespiegel unternehmen wird, der wird feststellen, dass die Gicht mit den Jahren immer schmerzhafter wird und die Bewegungsfreiheit einschränkt. Wer demnach fürchten muss, eine Veranlagung zur Gicht zu haben, der sollte frühzeitig einen Termin zum Prüfen der Blutwerte machen. Je früher man sich auf dieses Problem einstellt, umso weniger wird es sich ausprägen.

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