Erkrankungen des Verdauungstraktes

Erkrankungen des VerdauungstraktesWohlbefinden beruht zu einem guten Teil auf einem einwandfrei funktionierenden Verdauungssystem. In der Naturheilkunde wird dieser

Zusammenhang schon seit langem hervorgehoben und als Ansatzpunkt therapeutischer Massnahmen betrachtet

Ernährungstherapuetische Massnahmen sind bei einigen Erkrankungen des Verdauungstraktes von Bedeutung. Je nach Erkrankung dienen sie dazu, Beschwerden zu mindern, den Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen oder sogar eine weit gehende Beschwerdefreiheit zu erreichen.

Zu diesen Erkrankungen gehören:
–          Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
–          Zöliakie
–          Reizdarmsyndrom
–          Kolondivertikulose sowie Chronische Obstipation (Verstopfung)

Chronisch-entzündliche Darmerkrankung
Zu den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen zählen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

Morbus Crohn
ist eine Entzündung aller Wandschichten des gesamten Magen-Darm-Traktes (vom Mund bis zum Anus). Am häufigsten finden sich entzündete Darmareale am Ende des Dünndarms und am Beginn des Kolons, typisch ist jedoch ein segmentaler diskontinuierlicher Befall. Zwischen entzündeten Bereichen finden sich also gesunde, unveränderte. Die Krankheit verläuft chronisch in Schüben. Symptome sind krampfartige Beschwerden die vor allem in rechten Unterbauch (wie bei einer Blinddarmentzündung) vorkommen, massive oftmals schon schleimige und seltener blutbehaftete Durchfälle und Gewichtsverlust sowie Untergewicht und Mangelernährung.

Morbus Crohn wird als Autoimmunerkrankung der Darmschleimhaut klassifiziert. Wie bei allen anderen Autoimmunerkrankungen ist die Ursache nicht bekannt.

Die Tatsache dass die Erkrankung bis Ende der 1950er Jahre extrem selten war und seit dieser Zeit in allen westlichen Industrieländern erheblich an Häufigkeit zugenommen hat, veranlasste zu der Annahme, dass die nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges einsetzende Änderung in der Ernährung eine wesentliche oder gar die Ursache für die Häufigkeitszunahme sei. Der nach Kriegsende einsetzende zunehmende Verzehr von Zucker und Weissmehlprodukten und der zunehmend geringere Ballaststoffe sehr wurden als mögliche Faktoren bei der Entstehung des Morbus Crohn diskutiert.

Die Hypothese von der Bedeutung der raffinierten Kohlenhydrate wurde durch die Tatsache gestützt dass Patienten mit Morbus Crohn signifikant mehr Zucker verzehren als die Durchschnittsbevölkerung.

Sicher ist auch die Dickdarmflora sowohl die Entstehung als auch den Verlauf der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen mitbestimmt. Bestimmte Darmbakterien sind bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen in geringerer Menge als bei gesunden Personen vorhanden (u.a. Bifidobakterien).

Ernährungstherapie
Grundsätzlich unterscheidet man bei der Therapie des Morbus Crohn zwischen Schubtherapie und Remissionserhaltung.

Bei einem akuten Morbus Crohn-Schub wird oft eine parentale Ernährung eingesetzt.

Zur Remissionserhaltung empfiehlt sich eine ausreichende, ausgewogene und verträgliche Ernährung nach den Richtlinien einer leichten Vollwertkost. Möglichst keinen Zucker und keine Weissmehlprodukte. Die Nahrungsmenge sollte auf viele kleine Mahlzeiten aufgeteilt werden. Es sollte ausreichend Zeit zum Essen bestehen. Alle Speisen sollten gründlich gekaut werden. Die Speisen sollten weder zu heiss noch zu kalt verzehrt werden.

Colitis ulcerosa
Ist eine chronisch-entzündliche Dickdarmerkrankung, die im Rectum beginnt und sich von dort kontinuierlich Richtung Dünndarm ausbreitet. Es sind nur die oberflächlichen Schleimhautschichten der Darmwand betroffen.

Das Leitsymptom sind blutig-schleimige Durchfälle. Daneben treten Bauchschmerzen mit eventuell krampfhaftem Stuhldrang und fiebrigen Temperaturen auf.

Bei der Colitis ulcerosa kann es zu Mangelerscheinungen kommen. Auch wenn die Entzündung bei Colitis ulcerosa immer auf den Dickdarm beschränkt ist, werden bei starken Durchfällen viele Nährstoffe nicht im Dünndarm resorbiert. Mängel können daher im Schub sehr ausgeprägt sein. Auch hier wird oft versucht mit einer künstlichen Ernährung Abhilfe zu schaffen.

Die Aufbaukost entspricht weit gehend den Empfehlungen bei Morbus Crohn.

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